About me

Lightbrush

Für Fotografie habe ich mich bereits als Teenager interessiert. Leider konnte ich den Traum, mir ein Bild von der Welt zu machen, erst 1982 erfüllen.

Meine Erste war eine Spiegelreflexkamera der Marke Revueflex, die SD1. Aus heutiger Sicht war das ziemlich schlichte Technik, aber immerhin hatte sie schon so etwas wie einen Belichtungsmesser. Drei übereinander liegende Leuchtdioden (Rot, Grün, Rot) zeigten an, ab das Bild Über-, Unter- oder korrekt belichtet war. Gute Fotos waren da eher Glückssache.

Die Objektive wurden mit einem M42 Gewinde angeschlossen und der Wechsel erforderte eine elende Schrauberei. Trotz aller Widrigkeiten gelang dennoch das eine oder andere Bild und meine umfangreiche Diasammlung wartet heute auf die Digitalisierung.

Es folgte eine Spiegelreflex von Olympus, diesmal mit richtigem Belichtungsmesser und einem Bajonettanschluss. Mit der Verbesserung der Technik wuchs auch die Qualität der Bilder. Was mich jedoch immer störte, war die begrenzte Aufnahmekapazität, die durch die Kleinbildfilme auf maximal 32 Bilder pro Film beschränkt wurde.

Dieses Problem konnte ich schließlich um das Jahr 2002 herum mit dem Erwerb einer Canon A20 lösen. Diese Kamera ebnete mir den Weg in die digitale Welt und öffnete einer Flut von Bildern die Tore.

Es folgte eine Konica Minolta Dimage Z10, die für mich aber eine Enttäuschung darstellte. Irgendwie wurden die Fotos nicht richtig scharf und die Farben hatten einen Hang zum rötlichen.

Mit der Canon EOS 350D gelang mir dann der Sprung zur DSLR-Fotografie. Endlich wieder eine Canon, von deren Farbtreue ich einfach begeistert war. Fast vier Jahre war sie meine ständige und treue Begeleiterin bei allen Reisen und Exkursionen. Klar, dass dabei die eine oder andere Gebrauchsspur zurück blieb. Mit dieser Kamera gelangen mir dann auch erste Bilder, die ich verkaufen konnte. Klar, dass der Verkauf eines Fotos einen gewissen Stolz hinterlässt.

Wie es aber im Leben so ist, das Bessere agiert stets als der Feind des Guten und so wechselte ich 2010 in die nächste Liga. Meine jetzige Begleiterin ist die Canon EOS 50D, von deren Möglichkeiten ich einfach nur begeistert bin. Solide Canon Technologie in einem soliden Magnesiumgehäuse. Ausgefeilte Technik und vielfältige Einstellungsmöglichkeiten und dabei trotzdem einfach in der Bedienung. Nach ersten Testbildern kennt die Begeisterung keine Grenzen mehr.

In den Lightbrush-Diaries werde ich in willkürlichen Abständen Bilder veröffentlichen, die in den Jahren, in denen ich Digital fotografie, entstanden sind. Damit erklärt sich auch der im Namen enthaltene Begriff Diaries – Tagebücher. Denn hätte ich in den Jahren Tagebuch geführt, wäre es nicht bei nur einem Buch geblieben. Daher erscheint mir der Plural angemessen.

Lightbrush