Tsunami

Am nordwestlichen Ende Lanzarotes liegt die Playa de Famara, ein Kilometerlanger weißer Sandstrand mit herrlicher Brandung. Auch wenn die Brandung nicht an Hawaii heran reicht, hier tummeln sich viele Surfer. Am Nordende des Strandes ragt das Risce de Famara mit etwa 600 Metern steil in die Höhe.

An diesem Tag war nicht gerade das beste Fotowetter. Der Himmel war bedeckt und eine Wolkenwand schob sich über den Bergkamm. Als ich die Aufnahme am Abend auf dem PC ansah, wurde mir ganz mulmig, denn sofort kam mir der Vergleich mit einem riesigen heranrollenden Tsunami in den Sinn. Unterstützt wird die Illusion noch durch die winzigen Menschen am Strand. Für meine Phantasie ein echtes Highlight.

Situated in the Northwest of Lanzarote is the Playa de Famara, a miles long white sandy beach. Also if the waves can´t compare with Hawaii ist a Paradise for Surfing. On the northern End of the Beach the Riscio de Famara is accelerating about 600 meters skywards.

The weather was not the best for making pictures. The sky was cloudy and a cloud bank was rolling over the mountain crest. While watching the photograph in the evening on my PC I felt a little uncomfortable. Immediately I I had the association to an enormus Tsunami which was rolling to the beach. The illusion will grow up if you have a look to the little people on the beach. Really a Highlight for my phantasy.

10 Gedanken zu „Tsunami

  1. Hi Sabine!
    Toll, dass Du vorbeischaust. Ich habe auch gestaunt, als ich am Abend das Foto gesehen habe.
    Bloß gut, dass es nur eine Illusion ist.
    Liebe Grüße!

  2. Ich schau mir dieses Bild immer wieder an, und immer wieder sehe ich ein riesige Welle! Fantastisch!

  3. Hi Dani!
    Schön, dass Du vorbei geschaut hast.
    Du kannst mir glauben, ich freue mich auch, dass es nur eine Illusion ist.
    In der Realität wäre meine Freude am Fotografieren wortwörlich fortgespült worden 😮

  4. Gut, dass es nur eine Illusion war. Die Realität hätte uns die Vorfreude an neuen Fotos von dir geraubt.

  5. Hallo Moni und Danke für Deinen Kommentar.
    Du als Lanzarote Fan kennst das Famara Gebirge ja sicher und weißt, wie gewaltig es in der Realität aussieht, wenn man von unten hinauf sieht.

  6. Tolles Foto! Deine Assoziationen kann ich sehr gut nachempfinden.
    Lieben Gruß
    moni

  7. Hallo Ingo!
    Kaltblütigkeit ist eben ein Teil des Lebens eines Fotografen 😮

    Nein, jetzt mal im Ernst! Ich habe tatsächlich erst am Abend bei einem Glas Wein auf der Terrasse unseres Appartments entdeckt, welche Illusion ich da eingefangen habe. Man muss eben auch ein wenig Glück haben.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend!

  8. Eine wirklich sehr beeindruckende Illusion. Bevor ich Deine Geschichte zu dem Bild lesen konnte (der Anblick der Monsterwelle hat mich so geblendet), habe ich mich unwillkürlich gefragt, wie Du die vermeintliche Kaltblütigkeit die dieses Photo möglich gemacht hat, überleben konntest. Klasse!

  9. Hallo Raul!
    Meine ausufernde Phantasie konnte eben nicht widerstehen 😮 Es freut mich, dass Du meine Illusion nachvollziehen kannst.
    Die oben über das Gebirge fließenden Wolken waren übrigens auch der Auslöser, um das Foto so zu interpretieren.
    Viele Grüße

  10. Ziemlich interessante Illusion wie ich finde. Unterstützt vor allem mit den Wolken, die direkt über die Berge ragen. Schaut aus als ob sich die Wassermassen oben aufschäumen würden, wie bei echten Wellen eben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.