Archiv für Januar, 2011

Bei Düsseldorf ist das Rheinufer von Kies bedeckt. Jedesmal, wenn das Hochwasser zurück gegangen ist, bleiben im Wasser treibender Müll und eine Menge natürliches Treibgut am Ufer zurück.

Und in dem ganzen Chaos erstrahlte im Gegenlicht der untergehenden Sonne ein kleines Grasbüschel und verzauberte für einen Augenblick die Welt mit seinem leuchtenden Grün.

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Mich fasziniert immer wieder, wie einfallsreich sich Mutter Natur selbst an widrigste Umstände anpasst.

An der Rheinpromenade in Düsseldorf habe ich dieses kleine Wunder entedeckt. In einer kleinen Pfütze in der Öse eines Stahlrings, der zum Festmachen von Ankertauen dient, hat sich ein kleines Grasbüschel angesiedelt. Ein Hauch von Erde auf dem kahlen Beton reicht zum Überleben mitten in der Großstadt.

Irgendwie ein Zeichen, dass man nur zäh genug kämpfen muss, um zu bestehen.

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TangerineDraußen war es heute kalt und es regnete vor sich hin. Nicht gerade die Art von Wetter, die ich besonders mag.

Also habe ich kurzerhand mein Mini-Fotostudio geöffnet und ein bißchen mit einer Mandarine und einem entfesselten Blitz experimentiert. Herausgekommen ist diese Aufnahme. Das Blitzlicht kommt entfesselt von links.

Ganz nebenbei sollen Vitamine bei solch einem Sauwetter ja besonders gut sein. Deshalb habe ich mein Model nach dem Shooting einfach aufgegessen.

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Mein erster Gedanke war:
Die untere Fliege ist Blind und die obere Fliege schiebt sie über den Stein. Aber weit gefehlt! Plötzlich wurde mir klar, dass mir Mutter Natur anschaulich zeigte, wo die kleinen Fliegen herkommen.

Ganz ehrlich, bis zu diesem Moment war mir nicht bekannt, wie die Vermehrung bei Fliegen abläuft. Ist ja auch kein Thema, über das man allzu oft nachdenkt :o

Nun, jetzt weiß ich es, und das alles nur, weil ich zur richtigen Zeit meinen Urlaub auf der maltesischen Insel Gozo verbracht habe.

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Es  war an einem warmen Herbstabend Ende September letzten Jahres, als plötzlich dieser unheimliche Geselle neben mir auf einer Parkbank landete.

Den gepanzerten Körper der Sonne zugewandt legte er wohl eine Ruhepause ein und genoss, so wie ich, die letzten Strahlen der Abendsonne. In aller Ruhe konnte ich das Makroobjektiv montieren und meine Aufnahmen machen.

Gerade, als ich zum letzten Mal auf den Auslöser gedrückt hatte, startete er mit leisem Brummen und flog der untergehenden Sonne entgegen.

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